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Um was geht's?

Was bedeutet "gegenstandslose Meditation"?

Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus drücken ihre Wahrheit in unterschiedlichen Bildern, Konzepten und Lebensregeln aus. Zugleich aber haben die Weisen in allen diesen Religionen Übungswege entwickelt, in denen es darum geht, sich frei von von allen Gedanken und Vorstellungsbildern im reinen Schweigen für den Ursprung des Seins zu öffnen. So mahnt der christliche Mystiker Meister Eckhart, man solle sich nicht mit einem bloß gedachten Gott begnügen, sondern sich im innersten Wesen von Gott ergreifen lassen. Im Zen-Buddhismus werden die Menschen angeleitet, die letzte Wirklichkeit, Buddha-Natur genannt, unmittelbar zu erfahren, ohne Vermittlung von Bildern und Gedanken.

In unserer Gruppe üben wir uns ein in eine Praxis des Schweigens und der inneren Versenkung, die sich an das Sitzen in der Stille, wie es im Zen Buddhismus geübt wird, und das Gebet der Ruhe, wie es in der christlichen Kontemplation gelehrt wird, anlehnt. Es geht darum, frei zu werden von Blockaden und Besetzungen, die unser Bewusstsein gefangen halten, und offen zu werden für eine letzte Wirklichkeit, die sich jeder begrifflichen Erfassung entzieht.

Wie üben wir das konkret?

Meditationsraum im Kloster
Meditationsraum

Bei unseren wöchentlichen Terminen sitzen wir drei mal 20 Minuten im Schweigen. Zwischen den Sitzperioden gibt es jeweils ca. 5 Minuten meditatives Gehen. Matten und Meditationsbänkchen sind vorhanden. Wer möchte kann auch sein privates Meditationskissen mitbringen.